Mein erster Vibrator

Vibrator

Meinen ersten Vibrator habe ich damals von meiner ersten großen Liebe als Witzgeschenk bekommen. Dass er mir mal so ans Herz wächst und ich ihn 10 Jahre später immer noch in meinem Nachtschränkchen aufbewahre, hätte ich damals wahrscheinlich nie gedacht und es als lustigen Gag abgetan.

Das gute Stück ist knallpink und Batteriebetrieben und hat vorne eine kleine, engerwerdende Spitze – so ähnlich wie eine Nase.

Er war teil von einer Beate-Uhse-Überraschungsbox, in der unter anderem auch noch Gleitgel, Handschellen, ein Stringtanga und Kondome enthalten waren.

Das ganze war ziemlich lustig und wir haben uns eines abends daran gemacht und die ganzen Sachen neugierig ausprobiert. Alles, bis auf den Dildo. Das wollte ich dann doch lieber in meinem privaten Kämmerchen machen und am liebsten alleine ohne meinen Freund. Bis dahin hatte ich nämlich noch absolut keine Erfahrung mit Dildos und wollte mich nicht vor meinem Freund blamieren.

Also habe ich das ganze Zeugs mit zu mir nach Hause genommen und mich in einer ruhigen Minute mal eingehender mit dem pinken Teil beschäftigt. Er- das war von Anfang an klar – hat eine angenehme Größe, liegt super in der Hand und kann ganz schön kräftig vibrieren. Damit es nicht nur ein Gegenstand bleibt, habe ich ihm sofort einen Namen verpasst, sodass ich auch mit meinen Freundinnen ganz ungeniert über “Hugo” sprechen konnte.

Vorher habe ich mich immer mit der Hand selbstbefriedigt, also war ein Vibrator ein völlig neues Erlebnis für mich und anfangs etwas ungewohnt, da ich erst lernen musste, welche Stellen am besten funktionieren und mir die größte Lust bereiten. Allein die Vibration war aber schon sehr erregend und so habe ich gar nicht lange gebraucht, bis ich zu meinem ersten Höhepunkt gekommen bin. Ohne großartig meine Hände zu bewegen, habe ich den Vibrator um meine Klitoris kreisen lassen und das hitzige Gefühl und die kribbelnde Lust waren sofort da. Ich glaube ich hatte in wenigen Minuten meinen Orgasmus ohne auch nur richtig angefangen zu haben. Das war natürlich ein tolles Erlebnis und seitdem ist Hugo bei der Selbstbefriedigung nicht mehr weg zu denken.

Später habe ich den Orgasmus länger hinausgezögert, den Vibrator auch mal in die Scheide eingeführt und mit verschiedenen Bewegungen mich vaginal stimuliert.
Beides ist ein sehr aufregendes Gefühl und macht einfach Spaß – viel mehr als nur mit der Hand und ich kann mir das Liebesspielzeug gar nicht mehr wegdenken.

Ich bin froh, dass ich damals dieses Geschenk bekommen habe und werde Hugo auf immer in Ehren halten.

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